Yoga und die Anerkennung durch Krankenkassen?

Bis vor einiger Zeit, erhielten manche meiner Kursteilnehmer/innen einen Zuschuss von ihrer Krankenkasse -aufgrund einer Einzelfallprüfung (dazu waren die Kassen verpflichtet).

Es gibt (immer wieder einmal) Neuerungen bezüglich einer Anerkennung von Yoga-Kursen. Krankenkassen prüfen auch nicht mehr selbst, sondern die "Zentrale Prüfstelle Prävention".

Einzel-Unterricht wird grundsätzlich nicht (mehr) bezuschusst.

Und das finde ich überhaupt nicht schlimm! :-)

 

Yoga passt in kein "Konzept"!

Klar ist auch, dass Yoga-Kurse die von Krankenkassen bezuschusst werden, kaum mehr individueller Unterricht ist; sondern dieser einer "bestimmten Norm" (Unterrichtsinhalte, Unterrichtszeit, Kursdauer) unterliegen muss.

Es wird auch fast immer nur "Hatha-Yoga" bezuschusst!

Wie viel Sinn das macht...?

Dieser Norm möchte ich mich nicht "fügen"...

Jeder Mensch ist anders und daher ist und bleibt mein Yoga-Unterricht für jeden individuell angepasst!  

 

Yoga kostet Geld?!

Wenn Ihnen die Bezahlung/Bezuschussung der Krankenkasse aus "finanziellen Gründen" wichtig ist, möchte ich darauf hinweisen, dass nur max. 2 Kurse pro Jahr bezuschusst werden. Manchmal auch nur einmal im Jahr ein Yoga-Kurs!

Also Sparen sieht anders aus. :-)

Grundsätzlich fühle ich mich verpflichtet, dass jeder sich einen Yoga-Kurs "leisten kann". Wir finden sicher eine Lösung.

 

Was sagt die Krankenkassen-Bezuschussung über die Qualität des Yoga-Lehrers/ der Yoga-Lehrerin?

Nichts! :-) Oder nicht so viel wie manchmal gedacht! Es prüfen keine ausgebildeten Yoga-Lehrer persönlich den Yoga-Unterricht!

 

Was soll ich dazu sagen?

Ich habe eine von meinem Yoga-Berufsverband grundsätzlich anerkannte 200-Stunden-Ausbildung im Sivananda-Yoga (BYV), das sind zuerst die Grundlagen einer Anerkennung und liege mit meiner insgesamt dreijährigen Yoga-Ausbildung bei über 500 Stunden inklusive "Yoga-Therapie", Yoga-Philosophie und einer pädagogischen und psychologischen Grundausbildung. 

 

Viel Kritik zu der Zentralen Prüfstelle Prävention. Das Deutsche Ärzteblatt betitelt es als "Bürokratiemonster ohne Qualitätsgewinn"